Familienabend 2021

Nach einem – wieder einmal – langen Winter schlug das Wetter Ende Mai schlagartig auf Sommer um, die Aussenplätze unseres schönen Clubs öffneten ihre Pforten und seither malträtieren Pläuschler, matchelnde Tenniskumpane, Racketmixer, Trainierende und Interclubianer die hiesige rote Asche in einem fort. Als die Bewohner der Hofstrasse am Sonntag des 18. Juni nach einem langen Interclub-Wochenende darauf hofften, es möge ein ruhiger Abend werden ohne weiteres Ballgeschlage, Gestöne und Gefluche vom anderen Ufer des Landwassers, wurden sie enttäuscht: Um 18 Uhr fanden sich nämlich die Kinder, Jugendlichen des Clubs und ihre Eltern zusammen, um den diesjährigen Familienabend zu feiern und Tennislehrer Marc Waldhausen nutzte die Gelegenheit, um seine verstaubte Trompete aus der Ecke zu holen und Fanfaren anzustimmen.

Die Tennisenthusiasten, etwa 40 an der Zahl, grillierten, plauderten und spielten Tennis. So fanden sich die Kleinsten auf Platz 9 zusammen, instruiert von ihren Eltern sowie Nathalie.

Von den älteren Junioren sowie den Eltern fanden sich 21 für ein Turnier zusammen. Der Modus war wie folgt: Zunächst wurden Junioren und Erwachsene zufällig zu Doppeln zusammengelost und während 20 Minuten ging es darum, so viele Games wie möglich zu gewinnen. Danach gab es neue Konstellation, insgesamt spielte jeder Teilnehmer drei Runden. Diejenigen acht Spieler, bei denen nach den Doppelrunden die meisten Games zu Buche standen, sollten schliesslich noch im K.-o.-Modus Einzel austragen, um den Sieger zu ermitteln.

Moritz und Franka, die nach den Doppeln mit 16 und 15 Games als haushohe Favoriten für den Turniersieg galten, trafen durch arges Lospech nun aber schon in der ersten Runde aufeinander. Trotz harten Kampfes musste sich Franka am Ende des Tiebreaks mit 7:0 geschlagen geben. Die anderen Viertelfinals trugen Jen-Rick und Andri (7:5), Ramon und Maria (7:2) sowie Bruno und Achi (7:4) aus.

Im Halbfinale konnte Moritz den munter aufspielenden Jen-Rick, den gerade einmal 9 Jahre alt gewordenen und damit jüngsten Teilnehmer des K.o.-Tableaus, mit 7:2 niederringen. Bruno lieferte sich mit Jen-Ricks Vater, Ramon, einen harten Fight, setzte sich schliesslich aber mit 7:5 durch.

 

Im Finale warf Bruno alles in die Waagschale, konnte dem solide ballernden Moritz aber nicht dauerhaft Paroli bieten – gab sich beim 5:10 aber als fairer Verlierer. Im Spiel um Platz drei konnte Ramon im Familienduell den Sieg 7:5 einfahren.

 

 

Im Flutlicht und bei einer für Davos typischen abendlichen Abkühlung klang der stimmungsvolle Abend aus. Vielen Dank an alle Beteiligten - vor allem auch an den spontanen Grilliermeister Urs - für einen schönen Tennis- und Plauschabend!

Familienabend 2019

Am Freitag, dem 28. Juni, fanden sich etliche Kinder und Eltern, die in unserem Club dem Tennissport frönen, zum diesjährigen Familienabend zusammen. Insgesamt an die 40 Tennisenthusiasten verlebten vergnügliche Stunden auf und neben den Tennisplätzen, die an jenem Sommerabend ihren vollen Charme entfalteten.

 

Nach einigen stimmungsvollen Begrüssungsworten unseres Vereinspräsidenten Jean-Claude Cornut rief Tennislehrer Marc Waldhausen ein Turnier aus und bat die Anwesenden, die daran teilnehmen wollten, sich bei ihm anzumelden.

 

Kurz darauf warfen sich 25 Wettstreiter in den Kampf, der zunächst in Form von Doppeln ausgetragen wurde, welche 15 Minuten andauerten und deren Konstellationen ausgelost wurden. Jeder Teilnehmer spielte drei solcher Doppel mit jeweils unterschiedlichen Partnern und Gegnern und trachtete danach, möglichst viele Games zu gewinnen. Diejenigen acht Spieler, bei denen nach den Doppelrunden die meisten Games zu Buche standen, sollten schliesslich noch im K.-o.-Modus Einzel austragen, um den Sieger zu ermitteln.

 

Für André Merhold bot das Turnier eine willkommene Gelegenheit, um seine Form für die anstehenden Clubmeisterschaften zu testen. Nachdem er aber – wie auch alle anderen Erwachsenen – im Kampf um den Einzug ins K.o.-Turnier von den Junioren ausgebremst wurde, wechselte er kurzerhand das Handwerk und machte zur Freude aller fortan am Grill eine blendende Figur. An dieser Stelle sei auch Laura Caspar herzlich gedankt, die verletzungsbedingt ihre diesjährigen Titelaspirationen begraben musste, dafür aber mit voller Tatkraft bei der Organisation des Abends mithalf.

 

 

Das Turnier dominierte letztlich Jann Hofmänner. War er zunächst noch jovial durch die Doppelrunden getänzelt, wurde er im Viertelfinal von Eva Rozanova erstmals ernsthaft getestet, konnte aber in den entscheidenden Situationen mit dem Aufschlag punkten. Gegen Evas Bruder Platon entspann sich im Halbfinal dann ein regelrechter Krimi, aus dem Hofmänner mit einem knappen 11:9 hervorgehen konnte. Im Final wartete Frederik van der Wijk, der zuvor im Halbfinal Severin Gerber niedergerungen hatte. Mit der Unbekümmertheit des Aussenseiters dominierte der Jüngere zunächst das Geschehen auf dem mittlerweile im Flutlicht stehenden Centre Court, sendete säbelscharfe Rückhände auf die andere Seite und ging sogar mit 8:4 in Führung. Doch in dieser Phase erwies sich Routinier Hofmänner als nervenstärker, er gab fortan keinen Punkt mehr ab und entschied das Final mit 10:8 für sich.

 

Hiermit sei nochmals allen Beteiligten für einen schönen Abend gedankt! Bis nächstes Jahr bei hoffentlich ähnlich schönem Wetter!