Familienabend

Am Freitag, dem 28. Juni, fanden sich etliche Kinder und Eltern, die in unserem Club dem Tennissport frönen, zum diesjährigen Familienabend zusammen. Insgesamt an die 40 Tennisenthusiasten verlebten vergnügliche Stunden auf und neben den Tennisplätzen, die an jenem Sommerabend ihren vollen Charme entfalteten.

 

Nach einigen stimmungsvollen Begrüssungsworten unseres Vereinspräsidenten Jean-Claude Cornut rief Tennislehrer Marc Waldhausen ein Turnier aus und bat die Anwesenden, die daran teilnehmen wollten, sich bei ihm anzumelden.

 

Kurz darauf warfen sich 25 Wettstreiter in den Kampf, der zunächst in Form von Doppeln ausgetragen wurde, welche 15 Minuten andauerten und deren Konstellationen ausgelost wurden. Jeder Teilnehmer spielte drei solcher Doppel mit jeweils unterschiedlichen Partnern und Gegnern und trachtete danach, möglichst viele Games zu gewinnen. Diejenigen acht Spieler, bei denen nach den Doppelrunden die meisten Games zu Buche standen, sollten schliesslich noch im K.-o.-Modus Einzel austragen, um den Sieger zu ermitteln.

 

Für André Merhold bot das Turnier eine willkommene Gelegenheit, um seine Form für die anstehenden Clubmeisterschaften zu testen. Nachdem er aber – wie auch alle anderen Erwachsenen – im Kampf um den Einzug ins K.o.-Turnier von den Junioren ausgebremst wurde, wechselte er kurzerhand das Handwerk und machte zur Freude aller fortan am Grill eine blendende Figur. An dieser Stelle sei auch Laura Caspar herzlich gedankt, die verletzungsbedingt ihre diesjährigen Titelaspirationen begraben musste, dafür aber mit voller Tatkraft bei der Organisation des Abends mithalf.

 

 

Das Turnier dominierte letztlich Jann Hofmänner. War er zunächst noch jovial durch die Doppelrunden getänzelt, wurde er im Viertelfinal von Eva Rozanova erstmals ernsthaft getestet, konnte aber in den entscheidenden Situationen mit dem Aufschlag punkten. Gegen Evas Bruder Platon entspann sich im Halbfinal dann ein regelrechter Krimi, aus dem Hofmänner mit einem knappen 11:9 hervorgehen konnte. Im Final wartete Frederik van der Wijk, der zuvor im Halbfinal Severin Gerber niedergerungen hatte. Mit der Unbekümmertheit des Aussenseiters dominierte der Jüngere zunächst das Geschehen auf dem mittlerweile im Flutlicht stehenden Centre Court, sendete säbelscharfe Rückhände auf die andere Seite und ging sogar mit 8:4 in Führung. Doch in dieser Phase erwies sich Routinier Hofmänner als nervenstärker, er gab fortan keinen Punkt mehr ab und entschied das Final mit 10:8 für sich.

 

Hiermit sei nochmals allen Beteiligten für einen schönen Abend gedankt! Bis nächstes Jahr bei hoffentlich ähnlich schönem Wetter!